Dienstag 18. September 2018


Angst, der Feind des Glaubens (Gedanken auf dem Berg der Seligpreisungen)

 

Der größte Feind des Glaubens ist nicht der Zweifel, sondern die Angst. Der größte Teil der Welt ist von kleinen Ängsten und von riesigen Ängsten beherrscht. Kleine Ängste halten die Leute in Schach, riesige Ängste halten ganze Nationen in Schach. Wir könnten mühelos alle Menschen auf diesem Planeten ernähren, wenn wir nur die Waffenproduktion beenden würden, aber wir leben in Angst und meinen, uns verteidigen zu müssen.
So saß der große Friedensstifter auf diesem Hügel hier und predigte der Welt. In seinen Seligpreisungen nannte er diejenigen selig, die Frieden stiften (Mt 5,9). Sie werden Söhne und Töchter Gottes heißen. Doch sogar wir, das Christenvolk, sind voller Angst uns sichern uns ab, denn wir glauben nicht wirklich, was Jesus hier gesagt hat. Wir gründen nicht unser Leben auf den Seligpreisungen.
Jesus hat an dieser Stelle hier die Seligpreisungen verkündet: das war die Eröffnungsrede seiner ganzen weiteren Verkündigung. Jeder, der im Lehramt ist, weiß, wie sehr alles auf den ersten Satz ankommt. Wie fängt Jesus an? „Selig, die arm sind vor Gott.“ Wir haben von Jesus rein gar nichts begriffen, solange wir nicht erfassen, dass dieser Satz und die nachfolgende Bergpredigt die absolute Mitte seiner Botschaft sind. Und doch könnte ich recht deutlich aufzeigen, dass die Bergpredigt der am meisten vernachlässigte und unterdrückte Teil seiner Lehre war und immer noch ist, sogar in der Kirche. Die Bergpredigt ist ein Gegengift gegen die Angst, aber wir haben die Angst noch nie besonders gefährlich für den Glauben gehalten. Wir haben immer gemeint, das besonders Gefährliche sei der Zweifel.

Mit freundlicher Genehmigung des HERDER-Verlags 

 

 


Buchtipp: Deine Würde entscheidet

 Gehen oder bleiben, auf den Putz hauen oder runterschlucken, hart bleiben oder nachgeben, du oder ich?
Immer wieder haben Sie in Ihrem Leben wichtige Entscheidungen zu treffen. Was aber, wenn die Antwort auf die Frage: "Wie soll ich mich entscheiden?" lautet: "Ich kann mich nicht entscheiden"? Wenn Sie sich mit Selbstzweifeln und Versagensgefühlen plagen, weil Sie glauben, entscheidungsunfähig zu sein? Dann ist es wichtig, sich auf eine innere Instanz zu besinnen, die Orientierung gibt: Ihr Würde-Ich. Denn Ihre Würde entscheidet! Sie ist ein Selbstwertkompass, den Sie in sich tragen. 



Buchtipp: Jungen Stärken

 Die Jungen von heute sind die Männer von morgen. Doch wie können sie auch zu glücklichen Menschen werden?
Eduard Waidhofer erklärt umfassend die Persönlichkeitsentwicklung von Jungen sowie deren besondere Bedürfnisse und Nöte, gerade in der Lebenswelt von heute. Wie können Eltern sie einfühlsam begleiten und warum sind gerade Väter so wichtig?
Anhand von Fallgeschichten und konkreten Tipps zeigt er, wie ein guter Erziehungsstil aussehen kann. Vor allem brauchen Jungen Grenzen, klare Ansagen, aber auch Halt und Sicherheit – und authentische, liebevolle Väter und Mütter.



Bruder auf Zeit

 

Welcher Mann wünscht sich das nicht? Einmal für eine bestimmte Zeit lang ein "Bruder auf Zeit" in einem Kloster sein zu können. Nun gibt es ein Angebot genau dafür und zwar im Kapuziner Kloster Gauenstein in Vorarlberg bei Bruder Engelbert Bacher. Näheres dazu findest du beim Punkt "Männerorte" auf der linken Navigationsseite.

 



Richard Rohr - Living School

 

Infos zur "Living School of Action and Contemplation" von Richard Rohr
zur Info-Seite


Buchtipp: The devine dance and your transformation


Neuestes Buch von Richard Rohr.

Richard hat zum Thema Trinität wirklich etwas zu Sagen und dieses Buch verspricht nicht nur einen tiefen Einblick in eine Kernthematik des christlichen Glaubens, sondern auch die Verortung der eigenen Transformationsmöglichkeit exakt darin.

 


 

Buchtipp: Eager to Love - The alternive Way of Francis of Assisi

 


Ebenfalls 2016 erschienen - Eager to Love - The alternive Way of Francis of Assisi von Richard Rohr. Sehr lohnend, weil Richard Rohr hier ein wahrer Meister des Faches ist.

 

 

Aktueller Buchtipp



Eremit, Zen-Christ, spiritueller Globetrotter: Anlässlich seines 90. Geburtstages am 12. Juli 2016 erzählt David Steindl-Rast seine Lebensgeschichte. Er suchte nach ungewöhnlichen Zugängen und spirituellen Wegen zu nichtchristlichen Religionen und widmete sich dem Dialog zwischen Christentum und Buddhismus. Seine Mission ist die Mystik. Er ist tief überzeugt davon, dass Gottes Geist in und aus jedem spricht.






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